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Job
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1Ruf doch, ob da einer ist, der dir antwortet! Und an wen von den Heiligen willst du dich wenden?
2Denn den Toren bringt der Gram um, und den Einfältigen tötet der Eifer.
3Ich, ich sah einen Narren Wurzel schlagen, und sogleich verwünschte ich seine Wohnung.
4Fern vom Heil bleiben seine Kinder, und sie werden im Tor zertreten, und kein Retter ist da.
5Seine Ernte verzehrt der Hungrige, und selbst aus den Dornhecken holt er sie weg; und nach ihrem Vermögen schnappen Durstige.
6Denn nicht kommt aus dem Staub Unheil hervor, und aus der Erde sproßt nicht Mühsal;
7sondern der Mensch ist zur Mühsal geboren, wie die Funken nach oben fliegen.
8Ich jedoch würde Gott suchen und meine Sache vor Gott darlegen,
9der Großes und Unerforschliches tut, Wunder bis zur Unzahl,
10der Regen gibt auf die Fläche der Erde und Wasser sendet auf die Fläche des Feldes,
11um Niedrige in die Höhe zu bringen; und Trauernde gewinnen hohes Glück.
12Er vereitelt die Anschläge der Klugen, und ihre Hände wirken keinen Erfolg.
13Er fängt die Weisen in ihrer Klugheit, und der Rat der Hinterlistigen überstürzt sich.
14Am Tag stoßen sie auf Finsternis, und am Mittag tasten sie umher wie in der Nacht.
15Und er rettet vor dem Schwert, vor ihrem Mund und vor der Hand des Starken den Armen.
16So wird dem Geringen Hoffnung, und die Schlechtigkeit schließt ihren Mund.
17Siehe, glücklich ist der Mensch, den Gott zurechtweist! So verwirf [denn] nicht die Züchtigung des Allmächtigen!
18Denn er bereitet Schmerz und verbindet, er zerschlägt, und seine Hände heilen.
19In sechs Nöten wird er dich retten, und in sieben wird dich nichts Böses antasten.
20In Hungersnot kauft er dich los vom Tod und im Krieg von der Gewalt des Schwertes.
21Vor der Geißel der Zunge wirst du geborgen sein, und du wirst dich nicht fürchten vor der Verwüstung, wenn sie kommt.
22Über Verwüstung und Hunger wirst du lachen, und vor dem [Raub]wild der Erde wirst du dich nicht fürchten.
23Denn dein Bund wird mit den Steinen des Feldes sein, und das [Raub]wild des Feldes wird Frieden mit dir haben.
24Und du wirst erkennen, daß dein Zelt in Frieden ist. Und schaust du nach deiner Wohnung, so wirst du nichts vermissen.
25Und du wirst erkennen, daß deine Nachkommen zahlreich sein werden und deine Sprößlinge wie das Kraut der Erde.
26Du wirst in Rüstigkeit ins Grab kommen, wie die Garben eingebracht werden zu ihrer Zeit.
27Siehe, dies haben wir erforscht, so ist es. Höre es doch, und merke du es dir!

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